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Tag Erneuerbare

Alle Welt spricht von der Energiewende – und meint damit in aller Regel den Umstieg von Atom- oder Kohlestrom auf erneuerbare Energien. Das ist zu kurz gesprungen. Die Energiewende umfasst weit mehr und wenn sich diese Erkenntnis nicht bald den Köpfen von Medienmachern und Politikern und in der Folge dann auch von Verbrauchern festsetzt, wird sie scheitern –  und wenn wir noch soviel Strom aus Wind, Sonne oder Biomasse produzieren. Denn: Nur ein Fünftel des Endenergieverbrauchs in Deutschland wird als elektrischer Strom verbraucht. weiterlesen »

Egal ob Herstellerverbände, Verbrauchervertreter oder Politik – in einem sind sie sich alle einig: Sollen hierzulande künftig mehr Gebäude energetisch saniert werden, brauchen wir verlässliche Förderinstrumente. Das Hin und Her in den vergangenen Jahren hat dem Ziel, die Sanierungsquote bei Gebäuden und Heizungsanlagen zu erhöhen, eher geschadet als genutzt. Fünf Milliarden Euro pro Jahr sollten es schon sein, die verbindlich für die Förderung der energetischen Gebäudesanierung zur Verfügung gestellt werden, fordert die dena. Doch woher soll das viele Geld kommen? An dieser Frage scheiden sich die Geister.

Am ehesten aus einem Munde sprechen die Marktteilnehmer noch, wenn es um die steuerliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen geht. Eine Öko-Umlage auf fossile Energieträger dagegen weckt verständlicherweise den Widerspruch der Mineralölindustrie. Eine solche Umlage, so ließ das Institut für Wärme- und Oeltechnik IWO kürzlich verlauten, würde die Heizkosten für rund 27 Mil­lionen und damit zwei Drittel aller deutschen Haushalte erhöhen und hätte soziale Ungleichgewichte zur Folge. weiterlesen »

Seit einiger Zeit begegne ich immer öfter Menschen, die sich für das Duo Wärmepumpe/Fotovoltaikanlage begeistern. Mit der Wärmepumpe ließe sich doch prima der Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen, ist allenthalben zu hören, nicht zuletzt natürlich von diversen Herstellern, die bereits entsprechende Produktpakete geschnürt haben. Beispiele sind Wärmepumpenhersteller Stiebel Eltron oder PV-Spezialist Centrosolar.

Angesichts der Neuregelung des EEG und der damit verbundenen Einführung des Marktintegrationsmodells ist es sinnvoll, nach Lösungen für die Erhöhung des Eigenverbrauchs zu suchen. Denn bereits ab Januar 2014 werden nur noch 90 Prozent des auf dem eigenen Dach produzierten Stroms bezuschusst. Doch daran, dass eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erheblich dazu beitragen kann, habe ich nach wie vor erhebliche Zweifel. weiterlesen »

90 Minuten TV-Duell zur Bundestagswahl und gefühlte 2 Minuten zur Energiewende. Sollte das alles gewesen sein, was die Spitzenkandidaten Angela Merkel und Peer Steinbrück zu diesem Thema auf der Pfanne haben? Von Ideen dazu, wie sich der Gebäudebestand fit machen lässt für die Anforderungen des Klimawandels ganz zu schweigen?

Dabei ist das Thema, wie sich Energieverbrauchs im Gebäudebestand nicht nur von energiepolitischer, sondern auch von hoher sozialpolitischer Relevanz. Schon jetzt heizen manche im Winter mehr alle Zimmer einer Wohnung, weil sie es sich nicht leisten können. Bei Menschen mit geringen und mittlerem Einkommen machen die Nebenkosten einen immer größeren Teil der Wohnkosten aus, und zwar die Kosten für Heizung. weiterlesen »

Im August dieses Jahres änderte die Bundesregierung erneut die Förderung für Sanierungsmaßnahmen. Obwohl die Fördersätze stiegen, wird kein bahnbrechender Impuls durch den Markt für Erneuerbare Wärme gehen. Denn aus meiner Sicht hängt es nicht in erster Linie an den Endkunden, sondern am Heizungsbauer, wenn es mit den Erneuerbaren nicht genügend voran geht.

Bisher sprechen die Fördermaßnahmen des Staates die Sprache des Endkunden. Setzt er auf Erneuerbare Wärme, wird seine Investition erheblich gefördert: Bis zu 4.900 Euro erhält der Eigenheimbesitzer, wenn er seinen alten Heizkessel durch eine moderne Biomasseheizung mit solarer Heizungsunterstützung tauscht. Grundsätzlich ist das natürlich gut. Die Sanierungsquote ist trotzdem erschreckend niedrig.

Diese Malaise hat hauptsächlich drei Gründe: Erstens handelt der Gesetzgeber unstet und zweitens sind die SHK-Betriebe noch nicht ausreichend mit an Bord. Diese werden nämlich drittens noch nicht ausreichend unterstützt. weiterlesen »

Ob die Politik dem derzeit bewusstlosen Giganten mit ihren aktuellen Entscheidungen und zukünftigen Vorhaben ein Weckmittel verabreicht, bezweifle ich: Die bereits begangenen und drohenden Fehler nötigen den Verbraucher vielmehr dazu, die eigentlich haushalterisch alternativlose Sanierung zu verweigern, da ihm sowohl emotionale als auch finanzielle Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.

Politik quo vadis?

Die politischen Entscheidungsträger befinden sich in mindestens drei Dilemmata: Erstens können sie nicht entscheiden zwischen Zwang und Anreiz bei der Förderung der Gebäudesanierung. Zweitens finden sie keinen rechten Mittelweg zwischen einer dringend zu steigernden Sanierungseffizienz und der ebenfalls erforderlichen Erhöhung der Sanierungsquote. Drittens setzen sie einerseits einen Schwerpunkt auf Energieeinsparung, obwohl sie sich andererseits klimapolitisch dazu verpflichtet haben, schwerpunktmäßig die CO2-Emissionen beträchtlich zu reduzieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es, nur als Beispiel, einfacher und günstiger, den Einsatz erneuerbarer, im besten Fall CO2-neutraler Heiztechnik aktiv  zu fördern, als außerordentlich umstrittene Fördermechanismen für sehr kostspielige und deshalb oft unrealistische Komplettsanierungen in die politische Arena zu werfen. Solche Gesetzesvorhaben sind nämlich von vorhinein zum Scheitern verurteilt. weiterlesen »

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