RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt

Sie sind hier: EnBauSa Blog > Förderung

Tag Förderung

Die Erleichterung in der Gebäude-Effizienz-Branche ist groß, bringt der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) doch wichtige Impulse, um Potenziale im Gebäudebestand zu heben, die für die Energiewende dringend gebraucht werden. Eine solide Ausstattung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms, Ankündigung von Steuerförderung und der Versuch, die Sensibilität für den Sanierungsstau im Heizkeller durch ein Label für Altanlagen zu wecken sind positive Signale. Doch an einigen Stellen ist der NAPE noch Flickwerk. So wird es erst im Februar 2015 konkrete Ansagen zum Marktanreizprogramm geben, hier steht im NAPE nichts zu Mittelausstattung und mittelfristiger Absicherung. weiterlesen »

Egal ob Herstellerverbände, Verbrauchervertreter oder Politik – in einem sind sie sich alle einig: Sollen hierzulande künftig mehr Gebäude energetisch saniert werden, brauchen wir verlässliche Förderinstrumente. Das Hin und Her in den vergangenen Jahren hat dem Ziel, die Sanierungsquote bei Gebäuden und Heizungsanlagen zu erhöhen, eher geschadet als genutzt. Fünf Milliarden Euro pro Jahr sollten es schon sein, die verbindlich für die Förderung der energetischen Gebäudesanierung zur Verfügung gestellt werden, fordert die dena. Doch woher soll das viele Geld kommen? An dieser Frage scheiden sich die Geister.

Am ehesten aus einem Munde sprechen die Marktteilnehmer noch, wenn es um die steuerliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen geht. Eine Öko-Umlage auf fossile Energieträger dagegen weckt verständlicherweise den Widerspruch der Mineralölindustrie. Eine solche Umlage, so ließ das Institut für Wärme- und Oeltechnik IWO kürzlich verlauten, würde die Heizkosten für rund 27 Mil­lionen und damit zwei Drittel aller deutschen Haushalte erhöhen und hätte soziale Ungleichgewichte zur Folge. weiterlesen »

Im August dieses Jahres änderte die Bundesregierung erneut die Förderung für Sanierungsmaßnahmen. Obwohl die Fördersätze stiegen, wird kein bahnbrechender Impuls durch den Markt für Erneuerbare Wärme gehen. Denn aus meiner Sicht hängt es nicht in erster Linie an den Endkunden, sondern am Heizungsbauer, wenn es mit den Erneuerbaren nicht genügend voran geht.

Bisher sprechen die Fördermaßnahmen des Staates die Sprache des Endkunden. Setzt er auf Erneuerbare Wärme, wird seine Investition erheblich gefördert: Bis zu 4.900 Euro erhält der Eigenheimbesitzer, wenn er seinen alten Heizkessel durch eine moderne Biomasseheizung mit solarer Heizungsunterstützung tauscht. Grundsätzlich ist das natürlich gut. Die Sanierungsquote ist trotzdem erschreckend niedrig.

Diese Malaise hat hauptsächlich drei Gründe: Erstens handelt der Gesetzgeber unstet und zweitens sind die SHK-Betriebe noch nicht ausreichend mit an Bord. Diese werden nämlich drittens noch nicht ausreichend unterstützt. weiterlesen »

Ob die Politik dem derzeit bewusstlosen Giganten mit ihren aktuellen Entscheidungen und zukünftigen Vorhaben ein Weckmittel verabreicht, bezweifle ich: Die bereits begangenen und drohenden Fehler nötigen den Verbraucher vielmehr dazu, die eigentlich haushalterisch alternativlose Sanierung zu verweigern, da ihm sowohl emotionale als auch finanzielle Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.

Politik quo vadis?

Die politischen Entscheidungsträger befinden sich in mindestens drei Dilemmata: Erstens können sie nicht entscheiden zwischen Zwang und Anreiz bei der Förderung der Gebäudesanierung. Zweitens finden sie keinen rechten Mittelweg zwischen einer dringend zu steigernden Sanierungseffizienz und der ebenfalls erforderlichen Erhöhung der Sanierungsquote. Drittens setzen sie einerseits einen Schwerpunkt auf Energieeinsparung, obwohl sie sich andererseits klimapolitisch dazu verpflichtet haben, schwerpunktmäßig die CO2-Emissionen beträchtlich zu reduzieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es, nur als Beispiel, einfacher und günstiger, den Einsatz erneuerbarer, im besten Fall CO2-neutraler Heiztechnik aktiv  zu fördern, als außerordentlich umstrittene Fördermechanismen für sehr kostspielige und deshalb oft unrealistische Komplettsanierungen in die politische Arena zu werfen. Solche Gesetzesvorhaben sind nämlich von vorhinein zum Scheitern verurteilt. weiterlesen »

Unbestritten steht ganz Deutschland im Stau, genauer im Modernisierungsstau. Ein einziges Prozent des deutschen Gebäudebestands wird jährlich energetisch saniert. Kann eine bessere Förderung die Sanierungsquote erhöhen?

Die Betrachtung beginnt mit einem kurzen Blick zurück ins Jahr 2010: Am dritten Mai wurde das Marktanreizprogramm vom Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages gestoppt. Die Sperre setzte die BAFA-Förderung für Solarkollektoren, Feuerungen fester Biomasse bis 100 kW und Wärmepumpen aus. Sie führte zusammen mit Auswirkungen der Wirtschaftskrise  (Abwrackprämie, niedrige Energiepreise, hohe Sparquote) und der gleichzeitigen Förderung anderer Energieformen (Einspeisevergütung) zu einem Einbruch um mehr als 30 Prozent im Wärmemarkt.

Das Jahr 2011 begann trotzdem mit einer guten Nachricht: Die im Juli 2010 wieder freigegebenen Fördertöpfe bleiben auch dieses Jahr gefüllt; insgesamt 420 Millionen Euro stehen aus Haushaltsmitteln und dem Energie- und Klimafonds zur Ausschüttung bereit. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen. Im CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW stehen dieses Jahr 936 Millionen Euro zur Verfügung.
weiterlesen »

Neueste Kommentare

Top50 Solar Logo