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Tag Heizung

Unbestritten steht ganz Deutschland im Stau, genauer im Modernisierungsstau. Ein einziges Prozent des deutschen Gebäudebestands wird jährlich energetisch saniert. Kann eine bessere Förderung die Sanierungsquote erhöhen?

Die Betrachtung beginnt mit einem kurzen Blick zurück ins Jahr 2010: Am dritten Mai wurde das Marktanreizprogramm vom Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages gestoppt. Die Sperre setzte die BAFA-Förderung für Solarkollektoren, Feuerungen fester Biomasse bis 100 kW und Wärmepumpen aus. Sie führte zusammen mit Auswirkungen der Wirtschaftskrise  (Abwrackprämie, niedrige Energiepreise, hohe Sparquote) und der gleichzeitigen Förderung anderer Energieformen (Einspeisevergütung) zu einem Einbruch um mehr als 30 Prozent im Wärmemarkt.

Das Jahr 2011 begann trotzdem mit einer guten Nachricht: Die im Juli 2010 wieder freigegebenen Fördertöpfe bleiben auch dieses Jahr gefüllt; insgesamt 420 Millionen Euro stehen aus Haushaltsmitteln und dem Energie- und Klimafonds zur Ausschüttung bereit. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen. Im CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW stehen dieses Jahr 936 Millionen Euro zur Verfügung.
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„Energiesparhaus, Passivhaus, Heizen nur über die Lüftung, CO2-neutrales Heizen mit Holz, wassergeführter Kaminofen“ – tolle Schlagworte, denen man erst mal gar nichts entgegen setzen möchte. Es sei denn, man soll es bauen und verantworten. Diesen Fall hatte ich kürzlich in einer Beratung für ein anzubietendes Haus, natürlich mit Gebäudehülle in höchstem Energiesparstandard:

Eine Flächenheizung war unerwünscht wegen massiver Dielen, aufgrund der Passivhaus-„Propaganda“ für die Luftheizung hatten die Interessenten ohnehin nicht die Absicht, ein wassergeführtes Heizungssystem zu installieren. Nun lag die Aufgabe für mich darin, dass ein wassergeführter Ofen einen Wärmetauscher im Zuluftstrom „füttert“! Dazu natürlich die direkte Ofenwärme. Das hört sich ja erst mal gut an: der Ofen macht richtig warmen Vorlauf, sollte also reichen, genug Wärme in die Zuluft zu kriegen – wenn da nicht die drohende Staubverschwelung wäre, schon mal ein dicker Minuspunkt! weiterlesen »

Heizen ist nicht nur Last sondern auch Lust, das Spiel mit dem Feuer hat seit der Steinzeit nicht an Reiz verloren. Und so wünscht sich die vorausschauende Bauherrschaft auch im Passivhaus schon mal ein sichtbares Feuer hinter dem Glas eines schönen Kaminofens!

Klassische Antwort auf diesen Wunsch ist aber in Passivhaus-Kreisen meist, dass das nicht gehe oder zumindest nicht sinnvoll sei. Diese Auffassung kann ich überhaupt nicht teilen, man muß nur zusehen, dass man das passende Umfeld dafür schafft. weiterlesen »

Wenn man etwas über Passivhäuser liest kommt ganz weit vorn die Aussage, es sei in der Konstruktion zwar etwas teurer, wird dann aber immer gleich relativiert mit der Aussage, dafür brauche man aber keine Heizung.

Leider setzt sich diese vereinfachende und nicht ganz zutreffende Feststellung in den Köpfen der Interessierten bis hin zu Architekten und Bauingenieuren fest und wird zum Dogma, das schwer wieder aufzubrechen ist.

Tatsächlich kann ein Passivhaus einen sehr großen Teil des Wärmebedarfs über die Nutzung von internen und solaren Wärmegewinnen decken, die extrem gute Dämmung, Wärmerückgewinnung und solare Ausrichtung helfen dabei. Trotzdem verbleibt aber ein restlicher Wärmebedarf der ökonomisch und ökologisch vertretbar gedeckt werden muß. weiterlesen »

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