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Tag Sanieren

Die Erleichterung in der Gebäude-Effizienz-Branche ist groß, bringt der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) doch wichtige Impulse, um Potenziale im Gebäudebestand zu heben, die für die Energiewende dringend gebraucht werden. Eine solide Ausstattung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms, Ankündigung von Steuerförderung und der Versuch, die Sensibilität für den Sanierungsstau im Heizkeller durch ein Label für Altanlagen zu wecken sind positive Signale. Doch an einigen Stellen ist der NAPE noch Flickwerk. So wird es erst im Februar 2015 konkrete Ansagen zum Marktanreizprogramm geben, hier steht im NAPE nichts zu Mittelausstattung und mittelfristiger Absicherung. weiterlesen »

Man weite die Vor-Ort-Kontrollen in den Programmen Energieeffizient Bauen und Sanieren aus. Das hatte die KfW im November 2013 angekündigt. Das ist gut so, denn die Programme werden mit staatlichen Geldern bezuschusst. EnBauSa.de wollte nun gerne einen KfW-Berater begleiten, um sich selbst ein Bild von den Kontrollen zu machen. Das gehe nicht, es gebe zwar 2014 Kontrollen, aber nicht in nächster Zeit, so die Auskunft der Förderbank. Heißt, man ist mit der ersten Runde durch. Auch gut. Dann wüssten wir gerne, was bei den Kontrollen rausgekommen ist und mit was Bauherren rechnen müssen, bei denen sich Abweichungen zwischen dem der KfW gemeldeten Standard und der Realität ergeben. weiterlesen »

Egal ob Herstellerverbände, Verbrauchervertreter oder Politik – in einem sind sie sich alle einig: Sollen hierzulande künftig mehr Gebäude energetisch saniert werden, brauchen wir verlässliche Förderinstrumente. Das Hin und Her in den vergangenen Jahren hat dem Ziel, die Sanierungsquote bei Gebäuden und Heizungsanlagen zu erhöhen, eher geschadet als genutzt. Fünf Milliarden Euro pro Jahr sollten es schon sein, die verbindlich für die Förderung der energetischen Gebäudesanierung zur Verfügung gestellt werden, fordert die dena. Doch woher soll das viele Geld kommen? An dieser Frage scheiden sich die Geister.

Am ehesten aus einem Munde sprechen die Marktteilnehmer noch, wenn es um die steuerliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen geht. Eine Öko-Umlage auf fossile Energieträger dagegen weckt verständlicherweise den Widerspruch der Mineralölindustrie. Eine solche Umlage, so ließ das Institut für Wärme- und Oeltechnik IWO kürzlich verlauten, würde die Heizkosten für rund 27 Mil­lionen und damit zwei Drittel aller deutschen Haushalte erhöhen und hätte soziale Ungleichgewichte zur Folge. weiterlesen »

Ob die Politik dem derzeit bewusstlosen Giganten mit ihren aktuellen Entscheidungen und zukünftigen Vorhaben ein Weckmittel verabreicht, bezweifle ich: Die bereits begangenen und drohenden Fehler nötigen den Verbraucher vielmehr dazu, die eigentlich haushalterisch alternativlose Sanierung zu verweigern, da ihm sowohl emotionale als auch finanzielle Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.

Politik quo vadis?

Die politischen Entscheidungsträger befinden sich in mindestens drei Dilemmata: Erstens können sie nicht entscheiden zwischen Zwang und Anreiz bei der Förderung der Gebäudesanierung. Zweitens finden sie keinen rechten Mittelweg zwischen einer dringend zu steigernden Sanierungseffizienz und der ebenfalls erforderlichen Erhöhung der Sanierungsquote. Drittens setzen sie einerseits einen Schwerpunkt auf Energieeinsparung, obwohl sie sich andererseits klimapolitisch dazu verpflichtet haben, schwerpunktmäßig die CO2-Emissionen beträchtlich zu reduzieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es, nur als Beispiel, einfacher und günstiger, den Einsatz erneuerbarer, im besten Fall CO2-neutraler Heiztechnik aktiv  zu fördern, als außerordentlich umstrittene Fördermechanismen für sehr kostspielige und deshalb oft unrealistische Komplettsanierungen in die politische Arena zu werfen. Solche Gesetzesvorhaben sind nämlich von vorhinein zum Scheitern verurteilt. weiterlesen »

Gründerinnen von EnBauSa

Gründerinnen von EnBauSa

Zum Einjährigen von EnBauSa – dem Online-Magazin zum energetischen Bauen und Sanieren – startet die Redaktion zusammen mit  dem Architekt Alfred Kerschberger und Arno Kuschow, Geschäftsführender Gesellschafter der Eco Casa GmbH nun das energetische Blog. Hier schildern die Autoren ihre Erfahrungen oder besonderen Projekte sowie die damit verbundenen Herausforderungen. Sie werden Missstände in der Sanierungsbranche benennen, auf aktuelle technische oder politische Entwicklungen eingehen und mit Leser/innen in Kontakt kommen, die die Kommentar-Funktion benutzen. Das EnBauSa-Team wünscht allen Besucher/innen des Blogs einen interessanten und spannenden Austausch.

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