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Tag Solarthermie

Seit einiger Zeit begegne ich immer öfter Menschen, die sich für das Duo Wärmepumpe/Fotovoltaikanlage begeistern. Mit der Wärmepumpe ließe sich doch prima der Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen, ist allenthalben zu hören, nicht zuletzt natürlich von diversen Herstellern, die bereits entsprechende Produktpakete geschnürt haben. Beispiele sind Wärmepumpenhersteller Stiebel Eltron oder PV-Spezialist Centrosolar.

Angesichts der Neuregelung des EEG und der damit verbundenen Einführung des Marktintegrationsmodells ist es sinnvoll, nach Lösungen für die Erhöhung des Eigenverbrauchs zu suchen. Denn bereits ab Januar 2014 werden nur noch 90 Prozent des auf dem eigenen Dach produzierten Stroms bezuschusst. Doch daran, dass eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erheblich dazu beitragen kann, habe ich nach wie vor erhebliche Zweifel. weiterlesen »

Es ist noch gar nicht so lange her, da war das durchschnittliche Wohnhaus technisch noch nicht so weit weg vom Platz am Lagerfeuer: Eine nur mäßig effiziente Feuerungsanlage, ein Schornstein der dank hoher Abgastemperatur ordentlich zog und eine Gebäudehülle, die die Wärme über Transmission und Konvektion nur so herausschleuderte. Aber seitdem Energie richtig Geld kostet und die fossilen Quellen immer erkennbarer knapp werden, ist in wenigen Jahren alles anders geworden –  von der ersten zaghaften Wärmeschutzverordnung über diverse Stufen der EnEV nähern wir uns dem rechnerischen Nullverbrauch an.

Um in diesem Wettbewerb überhaupt noch zu punkten, muß man die unsichtbare Linie überspringen, vom Energieverbrauch zum Energieüberschuß, je nach verbaler Fantasie. Dann ein Energie-Gewinn-Haus oder Plusenergiehaus planen und bauen. Aber wie kommt man da hin, welche Wege gibt es, wo lauern Fallen? Und wo werden bloß Nebelkerzen gezündet?

Grundsätzlich benötigt jedes Wohnhaus erst mal Energie für die Raumwärme, für die Erzeugung von warmem Wasser, für Beleuchtung und technische Geräte vom Herd über Fernseher, PC etc. Andererseits können Gebäudebestandteile in der Umwelt vorhandene Energie einfangen und nutzbar machen. weiterlesen »

Solarkollektor. Bild: Bomatherm

Solarthermische Anlagen auf den Dächern von Einfamilienhäusern gehören mittlerweile zum täglichen Bild – sowohl in Neubaugebieten als auch auf älteren Bestandsgebäuden sind sie zu einem vorzeigbaren Öko-Symbol für jedermann geworden.

Bei den Größen der installierten Anlagen frage ich mich allerdings des Öfteren, ob da ein Fachplaner dabei war oder ein guter Verkäufer möglichst viele Kollektoren in den Vertrag hineingeschrieben hat.

Weshalb?

Wenn man eine solarthermische Anlage betrachtet und ermittelt, wann sie welche Leistung erbringt wird man feststellen, dass im Sommerhalbjahr fröhlich Leistung abgerufen werden kann, es also immer für die Brauchwasserbereitung reichen wird, wenn es auf den Winter zugeht aber die Leistung schnell zusammenbricht – bei Vakuumröhren später als bei Flachkollektoren – aber die Kurven sind eindeutig: im Winter kommt sehr wenig bis überhaupt nichts an Wärme an – und auch ganz viele Kollektoren multipliziert mit Null bleibt Null! weiterlesen »

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