RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt

Sie sind hier: EnBauSa Blog > Articles by: Pia Grund-Ludwig

Pia Grund-Ludwig

Pia Grund-Ludwig EnBauSa.de-Geschäftsführerin und Chefredakteurin Pia Grund-Ludwig arbeitet seit 25 Jahren als Journalistin für Print, Online und Hörfunk. Seit den Anfängen des Internet beschäftigt sie sich mit den Möglichkeiten des Mediums und den dazugehörigen Technologien. Zu ihren Auftraggebern gehören unter anderem das Handelsblatt, die Süddeutsche, die TAZ, die Deutsche Verkehrszeitung, der Deutschlandfunk sowie Die Wohnungswirtschaft. Sie verfasst Fachbeiträge aus den Bereichen Forschung, Verbraucherschutz und Umwelttechnik für Print und Audio sowie Schwerpunktstrecken zu Themen wie Fassadengestaltung oder Fenster.

Alle Beiträge von Pia Grund-Ludwig


Die Erleichterung in der Gebäude-Effizienz-Branche ist groß, bringt der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) doch wichtige Impulse, um Potenziale im Gebäudebestand zu heben, die für die Energiewende dringend gebraucht werden. Eine solide Ausstattung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms, Ankündigung von Steuerförderung und der Versuch, die Sensibilität für den Sanierungsstau im Heizkeller durch ein Label für Altanlagen zu wecken sind positive Signale. Doch an einigen Stellen ist der NAPE noch Flickwerk. So wird es erst im Februar 2015 konkrete Ansagen zum Marktanreizprogramm geben, hier steht im NAPE nichts zu Mittelausstattung und mittelfristiger Absicherung. weiterlesen »

Man weite die Vor-Ort-Kontrollen in den Programmen Energieeffizient Bauen und Sanieren aus. Das hatte die KfW im November 2013 angekündigt. Das ist gut so, denn die Programme werden mit staatlichen Geldern bezuschusst. EnBauSa.de wollte nun gerne einen KfW-Berater begleiten, um sich selbst ein Bild von den Kontrollen zu machen. Das gehe nicht, es gebe zwar 2014 Kontrollen, aber nicht in nächster Zeit, so die Auskunft der Förderbank. Heißt, man ist mit der ersten Runde durch. Auch gut. Dann wüssten wir gerne, was bei den Kontrollen rausgekommen ist und mit was Bauherren rechnen müssen, bei denen sich Abweichungen zwischen dem der KfW gemeldeten Standard und der Realität ergeben. weiterlesen »

Kaum zu glauben: Endlich hat der Bundesrat sich zur Novelle der Energieeinsparverordnung geäußert, und das sogar mit ganz vernünftigen Vorschlägen. Besonders sympathisch ist mir die Ansage, die auch das Kabinett übernommen hat: Nach 30 Jahren soll die Heizung ausgetauscht werden. Bei Autos überlegt man nach zehn Jahren ob nicht mal ein neues Modell fällig ist, weil das doch so viel weniger Sprit verbraucht. Und bei der Heizung: Die tut doch noch, ist das Argument gegen einen Austausch. Aber verbraucht sie nicht vielleicht so viel Energie, dass sich ein Wechsel schon nach wenigen Jahren rechnet? Und lässt sich bei der Gelegenheit vielleicht gleich der Wunsch nach einer solarthermischen Unterstützung mit erfüllen? Da hätte man sogar über einen schnelleren Austauschrhythmus nachdenken können. weiterlesen »

90 Minuten TV-Duell zur Bundestagswahl und gefühlte 2 Minuten zur Energiewende. Sollte das alles gewesen sein, was die Spitzenkandidaten Angela Merkel und Peer Steinbrück zu diesem Thema auf der Pfanne haben? Von Ideen dazu, wie sich der Gebäudebestand fit machen lässt für die Anforderungen des Klimawandels ganz zu schweigen?

Dabei ist das Thema, wie sich Energieverbrauchs im Gebäudebestand nicht nur von energiepolitischer, sondern auch von hoher sozialpolitischer Relevanz. Schon jetzt heizen manche im Winter mehr alle Zimmer einer Wohnung, weil sie es sich nicht leisten können. Bei Menschen mit geringen und mittlerem Einkommen machen die Nebenkosten einen immer größeren Teil der Wohnkosten aus, und zwar die Kosten für Heizung. weiterlesen »

Die Bundestagswahl nähert sich. Mittlerweile haben alle im Bundestag vertretenen Parteien ihre Programme vorgelegt. Ich habe sie für Sie durchgeackert und die für Gebäudesanierung, Wohnungsbau, Mieten sowie Umstieg auf Erneuerbare Wärme und effiziente Heizungen relevanten Passagen zusammengestellt. weiterlesen »

… wäre doch eine schöne Meldung gewesen, oder? Und dem zentralen Thema der Energiewende, der Erhöhung der Energieeffizienz und dem Umstieg auf Erneuerbare im Wärmebereich angemessen. Immerhin spricht die CDU-Vorsitzende auf ihrer Homepage am 7. März 2013 von „Energiewende gemeinsam meistern“. Das sei, erklärt sie, „ein langer Prozess mit vielen Einzelschritten.“ Da dachte ich, Erneuerbare und Energieeffizienz wären gemeint. Dazu könnte die Eröffnung der Messe, die hier Trends setzt, gut passen. Aber ich habe mich wohl getäuscht. Es ging mal wieder nur um Strom.

Aber auch falls das der Zeitplan die Präsenz in Frankfurt nicht zulässt: Einige Schritte stehen im Moment an, da können Regierung und Opposition gemeinsam ansetzen. weiterlesen »

In einem Beitrag auf der Homepage nimmt der NDR Wärmedämmung ins Visier. Das ist gut, sachliche Information zum Thema tut Not. Viel Neues enthält der Beitrag aber nicht. Der GIH, ein Verband von Energieberatern, wirft ihm zudem Parteilichkeit vor.

In der Tat fällt auf, dass der Text viele Behauptungen und wenige Belege enthält. Eine dieser Behauptungen zur Energieberatung: „In Deutschland werden meist Komplettlösungen mit Wärmedämmverbundsystemen empfohlen.“ Das mag stimmen, aber Zahlen nennt der Beitrag dazu ebenso wenig wie Zitate. In einer Generalschelte wird stattdessen der Eindruck erweckt, dass Energieberater häufig parteilich und interessengeleitet beraten.

Eine weitere Behauptung zur Energieberatung: „Auf Grundlage der U-Werte von Dämmmaterialien werden Rückschlüsse auf die Heizkosten-Ersparnis gezogen.“ Dazu gibt es immerhin ein Zitat eines Architekten. Das belegt allerdings nicht, dass Energieberater tatsächlich alleine aus dem U-Wert eines Materials Kosteneinsparungen berechnen. Dazu gibt es keinen konkreten Hinweis, etwa Unterlagen aus einer Energieberatung, in denen so verfahren wurde. „Neben dem U-Wert des Dämmmaterials spielt auch die Wärmedurchlässigkeit von Fenstern, Türen oder dem Dach eine wichtige Rolle“, sagt dieser Architekt. Damit hat er Recht. Aber das ist eine Binsenweisheit, die jeder Energieberater kennt, und nicht nur der. weiterlesen »

Gründerinnen von EnBauSa

Gründerinnen von EnBauSa

Zum Einjährigen von EnBauSa – dem Online-Magazin zum energetischen Bauen und Sanieren – startet die Redaktion zusammen mit  dem Architekt Alfred Kerschberger und Arno Kuschow, Geschäftsführender Gesellschafter der Eco Casa GmbH nun das energetische Blog. Hier schildern die Autoren ihre Erfahrungen oder besonderen Projekte sowie die damit verbundenen Herausforderungen. Sie werden Missstände in der Sanierungsbranche benennen, auf aktuelle technische oder politische Entwicklungen eingehen und mit Leser/innen in Kontakt kommen, die die Kommentar-Funktion benutzen. Das EnBauSa-Team wünscht allen Besucher/innen des Blogs einen interessanten und spannenden Austausch.

Neueste Kommentare

Top50 Solar Logo