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Silke Thole

Silke Thole Silke Thole ist mit Leib und Seele Journalistin. Sie legt Wert auf gut recherchierte, informative und unabhängige Texte wie sie Besucher auf EnBauSa.de finden. Als Nachrichtenchefin des Wochentitels Computer Zeitung beschäftigte sie sich bereits Ende der 90er Jahre mit der Vermittlung von Informationen über das Internet. Darüber hinaus war die Diplom-Kauffrau als Marketing-Expertin für das Unternehmen Atenis Software and Solutions tätig, das einen Internet-Service zur Überwachung von Suchmaschinen-Rankings betreibt. Heute arbeitet Silke Thole als freie Journalistin für diverse Printmedien – darunter das Fachmagazin Die Wohnungswirtschaft, Tageszeitungen, Online und den Hörfunk. Zudem betreibt sie – zusammen mit Pia Grund-Ludwig – das Redaktionsbüro Text & Ton, das professionelle Text- und Audioservices anbietet und auch im internationalen Umfeld arbeitet.

Alle Beiträge von Silke Thole


„In drei bis vier Jahren ist KNX im B-to-C-Markt tot“, sagte vor kurzem der Smart-Home-Experte Bernd Kotschi am Telefon zu mir. Sprach’s  und schob gleich hinterher: „Das dürfen Sie ruhig so schreiben – auch wenn es ein Schock für die KNX-Branche ist, die das einfach nicht wahrnehmen will.“ Für die Vernetzung von privaten Hauswelten seien die leitungsgebundenen Systeme viel zu kompliziert und viel zu teuer, fuhr er fort – und ich wurde schlagartig daran erinnert, dass ich ja unseren geneigten Blog-Lesern noch einen Bericht in Sachen EIB-Bus bei mir zuhause schuldig bin. weiterlesen »

Alle Welt spricht von der Energiewende – und meint damit in aller Regel den Umstieg von Atom- oder Kohlestrom auf erneuerbare Energien. Das ist zu kurz gesprungen. Die Energiewende umfasst weit mehr und wenn sich diese Erkenntnis nicht bald den Köpfen von Medienmachern und Politikern und in der Folge dann auch von Verbrauchern festsetzt, wird sie scheitern –  und wenn wir noch soviel Strom aus Wind, Sonne oder Biomasse produzieren. Denn: Nur ein Fünftel des Endenergieverbrauchs in Deutschland wird als elektrischer Strom verbraucht. weiterlesen »

Einmal mehr hat die Frankfurter Messe Light & Building das Smarthome als Trendthema identifiziert. Und tatsächlich: Was da in der vergangenen Woche in den Messehallen an Szenarien für das vernetzte Haus der Zukunft präsentiert wurde, war beeindruckend – wieder einmal. Doch hat sich seit der Light & Building 2012 tatsächlich so viel getan?

„Das ist toll, das ist praktisch, das ist die Zukunft. Ich muss mein Haus darauf vorbereiten.“ So dachte ich schon vor über 13 Jahren bei der Planung des Hauses, in dem ich heute lebe. Ein Passivhaus – ich habe hier bereits mehrfach darüber berichtet. Mein Mann sah es ähnlich und so waren wir uns einig: unser Haus bekommt ein EIB-Bus-System. weiterlesen »

Egal ob Herstellerverbände, Verbrauchervertreter oder Politik – in einem sind sie sich alle einig: Sollen hierzulande künftig mehr Gebäude energetisch saniert werden, brauchen wir verlässliche Förderinstrumente. Das Hin und Her in den vergangenen Jahren hat dem Ziel, die Sanierungsquote bei Gebäuden und Heizungsanlagen zu erhöhen, eher geschadet als genutzt. Fünf Milliarden Euro pro Jahr sollten es schon sein, die verbindlich für die Förderung der energetischen Gebäudesanierung zur Verfügung gestellt werden, fordert die dena. Doch woher soll das viele Geld kommen? An dieser Frage scheiden sich die Geister.

Am ehesten aus einem Munde sprechen die Marktteilnehmer noch, wenn es um die steuerliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen geht. Eine Öko-Umlage auf fossile Energieträger dagegen weckt verständlicherweise den Widerspruch der Mineralölindustrie. Eine solche Umlage, so ließ das Institut für Wärme- und Oeltechnik IWO kürzlich verlauten, würde die Heizkosten für rund 27 Mil­lionen und damit zwei Drittel aller deutschen Haushalte erhöhen und hätte soziale Ungleichgewichte zur Folge. weiterlesen »

Seit einiger Zeit begegne ich immer öfter Menschen, die sich für das Duo Wärmepumpe/Fotovoltaikanlage begeistern. Mit der Wärmepumpe ließe sich doch prima der Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen, ist allenthalben zu hören, nicht zuletzt natürlich von diversen Herstellern, die bereits entsprechende Produktpakete geschnürt haben. Beispiele sind Wärmepumpenhersteller Stiebel Eltron oder PV-Spezialist Centrosolar.

Angesichts der Neuregelung des EEG und der damit verbundenen Einführung des Marktintegrationsmodells ist es sinnvoll, nach Lösungen für die Erhöhung des Eigenverbrauchs zu suchen. Denn bereits ab Januar 2014 werden nur noch 90 Prozent des auf dem eigenen Dach produzierten Stroms bezuschusst. Doch daran, dass eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erheblich dazu beitragen kann, habe ich nach wie vor erhebliche Zweifel. weiterlesen »

Fassade Passivhaus

Silke Thole würde jederzeit wieder ein Passivhaus bauen. Bild: Berres

Gott sei dank, es wird Frühling. Schon seit einigen Tagen zeigt das Hygrometer im Wohn-Essbereich meines Passivhauses deutlich über 40 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit an. Endlich! Über den Winter betrug die Luftfeuchtigkeit regelmäßig zwischen 20 und 30 Prozent – nach einhelliger Expertenmeinung viel zu wenig für ein gesundes Wohnklima.

Seit über 10 Jahren leben wir nun mit diesen niedrigen Luftfeuchtigkeitswerten im Winter – eine wirklich überzeugende Lösung des Problems haben wir bislang nicht gefunden, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass es von der Passivhaus-Szene jahrelang totgeschwiegen und schlicht als „nicht existent“ eingestuft wurde. „Sie müssen halt den Luftwechsel Ihrer Lüftungsanlage möglichst niedrig einstellen, damit nicht so viel trockene Luft von außen nachkommt“, so der Rat mehrerer Experten. Die meisten beteuerten, dass ich absolut die Einzige Passivhausbewohnerin sei, die über zu geringe Luftfeuchtigkeit klage. Ich dagegen kenne eine ganze Reihe Passivhausbewohner, die mit diesem Problem kämpfen. weiterlesen »

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