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Sie sind hier: EnBauSa Blog > Dämmung & Fassade > Schelte gegen Wärmedämmung und Energieberatung nutzt Verbrauchern wenig

In einem Beitrag auf der Homepage nimmt der NDR Wärmedämmung ins Visier. Das ist gut, sachliche Information zum Thema tut Not. Viel Neues enthält der Beitrag aber nicht. Der GIH, ein Verband von Energieberatern, wirft ihm zudem Parteilichkeit vor.

In der Tat fällt auf, dass der Text viele Behauptungen und wenige Belege enthält. Eine dieser Behauptungen zur Energieberatung: „In Deutschland werden meist Komplettlösungen mit Wärmedämmverbundsystemen empfohlen.“ Das mag stimmen, aber Zahlen nennt der Beitrag dazu ebenso wenig wie Zitate. In einer Generalschelte wird stattdessen der Eindruck erweckt, dass Energieberater häufig parteilich und interessengeleitet beraten.

Eine weitere Behauptung zur Energieberatung: „Auf Grundlage der U-Werte von Dämmmaterialien werden Rückschlüsse auf die Heizkosten-Ersparnis gezogen.“ Dazu gibt es immerhin ein Zitat eines Architekten. Das belegt allerdings nicht, dass Energieberater tatsächlich alleine aus dem U-Wert eines Materials Kosteneinsparungen berechnen. Dazu gibt es keinen konkreten Hinweis, etwa Unterlagen aus einer Energieberatung, in denen so verfahren wurde. „Neben dem U-Wert des Dämmmaterials spielt auch die Wärmedurchlässigkeit von Fenstern, Türen oder dem Dach eine wichtige Rolle“, sagt dieser Architekt. Damit hat er Recht. Aber das ist eine Binsenweisheit, die jeder Energieberater kennt, und nicht nur der.

Interessant ist auch, welcher Architekt zu Wort kommt: Es ist Konrad Fischer. Er hält die Informationen zum Klimawandel generell für gelogen, wer anderes behauptet, wird auf seiner Webseite schon mal als „Ökofaschist“ abgekanzelt. So jemand kann natürlich als Experte zu Wort kommen, muss aber nicht. Zumal es viele profilierte und seriöse Architektinnen und Architekten gibt, die sich mit Wärmedämmung kritisch und profund auseinandersetzen. Kritik an Energieberatern und an der Art und Weise wie Häuser gedämmt werden mag in manchen Fällen angebracht sein, so ist sie destruktiv und einseitig.

Auf ein wirkliches Problem verweist der Beitrag allerdings: Es gibt bislang nur erste Ansätze zur  Qualitätssicherung für Energieberatung, die Berufsbezeichnung Energieberater ist nicht geschützt. Allerdings müssen Energieberater, die staatliche geförderte Beratung anbieten wollen, sich schon lange in eine Liste des Bafa eintragen und dabei auch eine Qualifikation nachweisen. Die Protokolle der Beratung müssen schriftlich vorliegen. Die Berater sind zur Produktneutralität verpflichtet. Spannend wäre nun gewesen herauszufinden ob dagegen in großem Umfang verstoßen wird. Diesen Beweis, und sei es nur in einem Fall,  bleibt der Beitrag aber schuldig.

Er geht zudem vom dümmsten aller anzunehmenden Hausbesitzer aus: „Bei den Kalkulationen wird oft ein zu hoher bisheriger Energieverbrauch angenommen. Das funktioniert, weil die wenigsten Hausbesitzer den exakten Energieverbrauch ihrer Immobilie kennen, denn er ist schwer zu ermitteln.“ Diese Behauptung ist kühn. Ein Hausbesitzer kann den Energieverbrauch anhand der Rechnung für Öl, Gas oder Fernwärme ermitteln, dazu genügen wenige Schritte. Warum das schwierig sein soll erschließt sich nicht wirklich. Schwer ist das nur dann, wenn komplette Gebäudebestände etwa einer Stadt oder eines Landes betrachtet werden und nicht einzelne Objekte. Und wird ein Hausbesitzer ein Sanierungsprojekt angehen ohne auch nur den Energiebedarf zu kennen? Das darf bezweifelt werden.

Sicher gibt es unter Energieberatern Handwerker, die schlecht ausgebildet sind und mies beraten, genauso wie es gut und schlecht recherchierende Journalistinnen und Journalisten gibt und manche Bäcker, die schmackhaftes und andere, die pappiges Brot backen. Für die Hausbesitzer sinnvoller wäre ein Beitrag gewesen der ihnen zu erkennen hilft wer sie abzockt und wem sie trauen können.

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21 Antworten auf “Schelte gegen Wärmedämmung und Energieberatung nutzt Verbrauchern wenig”

  1. acf am 13. Dezember 2011 um 14:25

    „In Deutschland werden meist Komplettlösungen mit Wärmedämmverbundsystemen empfohlen.“

    Warum wohl? Weil BAFA und KfW dieses propagieren. Die besten Fördermittel gibt es nur eben bei diesen Komplettlösungen. Vielen Kunden ist ein Födermittelgeschenk des Staates enorm wichtig – ähnlich wie bei der Abwrackprämie der Autos. Meistens ist jedoch eine kleinere Lösung wesentlich wirtschaftlicher, was aus jeder Energieberatung auch belegbar hervorgeht. Schon ziemlich krass, wenn uns Energieberatern jetzt per schlechtem Journalismus bescheinigt wird, geldgierige Falschberater zu sein…

  2. Wolfgang Köster am 13. Dezember 2011 um 17:19

    Ich darf mal zitieren:
    „Sicher gibt es unter Energieberatern Handwerker, die schlecht ausgebildet sind und mies beraten,“

    Stellen Sie sich vor, es gibt auch Energieberater die keine Handwerker sind, beispielsweise Architekten oder Bauingenieure, die ebenfalls mies beraten. Eine Qualitätssicherung wäre wirklich angebracht.

  3. Sascha am 15. Dezember 2011 um 22:12

    Ich kann nichts gegen Konrad Fischer sagen. Durch seine Homepage habe ich wichtige physikalische Zusammenhänge (Temperatur, Luftfeuchte, Taupunkt etc.) begriffen und verinnerlicht. Er zeigt systematisch Fehler auf und erklärt die Ursachen. Die deutlich sichtbaren Schäden an den WDVS sprechen doch eine deutliche Spache.
    Ich war auch der Überzeugung, dass Dämmung hilfreich ist, heute bin ich überzeugt, dass der ausgeglichene Feuchtigkeitshaushalt wichtiger ist, als Heizenergie um jeden Preis einzusparen. Was nützt das Energiesparwunder, wenn es nach 20 oder 40 Jahren verschimmelt ist, wo der massive Ziegelbau 100 oder 200 Jahre hält?

    Warum wird die Einstrahlung der Sonne auf die massive Außenwandkonstruktion nirgends in der Dämmstoffbranche diskutiert?
    Warum muss die energetische Sanierung staatlich gefördert werden? Wenn es sich doch so sehr lohnt, warum verkauft es sich nicht von selbst?

    Warum legen Genossenschaften die Verbrauchsdaten vor und nach einer Sanierung nicht offen und prahlen mit den Vorteilen der Sanierung?
    Es sind immer nur die Hersteller, welche die Vorteile anpreisen? Glückliche Wohnungsgesellschaften mit energetisch sanierten Fassaden gibt es etwa nicht?

    Warum nimmt der Schimmelbefall in den Wohnungen in Deutschland zu, wo doch immer mehr Häuser energetisch saniert werden und sich das Wohnklima nach der Werbung der Hersteller eigentlich verbessern müsste?

    Warum kommt man in den modern ausgebauten Dachgeschosswohnungen im Sommer vor Hitze fast um?

    Viele Fragen eine Antwort:
    Wärmedämmung funktioniert nicht so, wie vom Hersteller beworben.
    Sie kann auffeuchten, den Dämmwert verlieren und ist nicht mehr trocken zu bekommen. Den Ziegelbau kann ich trockenheizen, dann ist er wieder voll funktionsfähig für die nächsten Jahre.

    Außerdem, warum wird die Strahlungsheizung nicht stärker publiziert?
    Mit Omas Ofen im alten Ziegelbau war es auch im tiefsten Winter bei zwei mal Heizen am Tag schön warm.

  4. Henrik am 19. Dezember 2011 um 10:04

    „Sicher gibt es unter Energieberatern Handwerker, die schlecht ausgebildet sind und mies beraten (..)“

    Wie kommen Sie darauf, dass Handwerker mies beraten. Finden Sie das nicht etwas arrogant. Was ist mit all den gut ausgebildeten Energieberatern im Handwerk, die Sie mit solch Pauschalaussagen schlechtmachen?

    Ihr Beitrag ist damit auch nicht besser als der, den Sie anprangern!

  5. Jürgen am 19. Dezember 2011 um 10:50

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen sich berufen fühlen, über Dinge zu berichten, von denen sie nicht die geringste Ahnung haben. Jedenfalls haben Herr Fischer, Sascha, Tierärtze und Meterologen keine bis wenig Ahnung von Gebäudesanierungen und Bauphysik. Können sie aber auch nicht, weil ihnen offensichtlich die dazu erforderliche umfangreiche praktische Erfahrung fehlt.
    Und es ist wie bei allen Dingen, wenn etwas falsch gemacht wird, kann auch nur Fehlerhaftes entstehen.
    Ich werde natürlich nicht im Einzelnen auf die wirren und zum Teil grob falschen Aussagen verschiedener Akteure eingehen, um das Gegenteil zu beweisen, da mir dazu meine Zeit zu schade ist. Und Weihnachten steht vor der Tür!
    Aber ich kann allen versichern, dass ich nach weit über 100 hergestellten KfW-Effizienzhäusern jedem hundertfach beweisen kann, dass es keinen Schimmel (mehr) gibt, Einsparungen von 50 bis 70 % erreicht worden sind, der sommerliche Hitzeschutz verbessert ist und sich alle Bewohner, Mieter wie Vermieter, „pudelwohl“ in den Gebäuden fühlen.
    Und mit dem Specht hatte ich bisher auch Glück.

  6. Pia Grund-Ludwig am 22. Dezember 2011 um 09:01

    Ich wollte mich nun noch einmal in die Debatte um Energieberatung einschalten. Zunächst mit einer Vorbemerkung zu Wolfgang Köster: Schelte der Handwerker war nicht meine Absicht. Die liegt mir fern. Aber es gibt, wie in jedem Beruf, auch bei Energieberatern (egal, ob das Handwerker, Ingenieure oder Architekten sind), solche, die ihren Job gut und mit Sachverstand erledigen und andere, die das nicht tun. Im Beitrag des NDR, und um den ging es mir in meinem Blog-Text, werden alle über einen Kamm geschoren. Das ist undifferenziert und führt zu einem falschen Zungenschlag gegen Energieberatung und Gebäudesanierung generell. Das halte ich für schwierig, es birgt die Gefahr, dass es Verbraucher verunsichert und davon abhält, sinnvolle Sanierungsmaßnahmen anzupacken. Aus Sicht der Verbraucher halte ich aber die Qualitätssicherung in der Energieberatung für unbedingt notwendig. Zwei Punkte sind aus meiner Sicht hierbei essentiell: Die Beratung muss fachlich korrekt und neutral sein, und sie muss sich auch an dem orientieren, was die Hausbesitzer finanziell leisten können.
    @adf Sie schreiben, Bafa und KfW propagierten Komplettlösungen mit Wärmedämmverbundsystemen. Das verstehe ich nicht, es gibt doch glücklicherweise wieder die Möglichkeit, per KfW-Kredit auch Einzelmaßnahmen durchzuführen? Wie meinen Sie das?
    Kritisch finde ich vielmehr, dass Hausbesitzer Handwerkerleistungen nicht steuerlich absetzen können, wenn die Maßnahmen mit einem zinsvergünstigten Kredit finanziert werden. Wer die Sanierung aus Ersparnissen bezahlen kann, wird also belohnt. Wer keine Rücklagen bilden kann verliert Steuervorteile. Das halte ich nicht für gerecht.
    @Sascha Sie sprechen in Ihrem Beitrag wichtige Punkte an. Was stört mich an Konrad Fischer? Sein Fanatismus, und dass er Wissenschaftler, die auf die Klimakatastrophe hinweisen, als Ökofaschisten bezeichnet. Menschen die so argumentieren begegne ich persönlich mit großem Mißtrauen. Es gibt viele seriöse Architekten, die auf von Ihnen genannten Probleme mit WDVS hinweisen. Fischer zähle ich nicht dazu.
    Zu Ihren weiteren Argumenten: Es stimmt nicht, dass Genossenschaften Zahlen zum Energieverbrauch vor und nach der Sanierung generell nicht offenlegen. Zahlen zu Energieverbräuchen nach Sanierung bei Wohnungsbaugenossenschaften gibt es, darüber haben wir auch in unserem Online-Magazin immer wieder berichtet. Ich sehe aber natürlich auch die Schwierigkeit, dass man kaum an Informationen über die Sanierungsobjekte kommt, die nicht gut funktionieren. Kein Bauherr gibt gerne zu, dass geplante Einsparungen nicht realisiert werden konnten. Aus meiner Sicht gibt es nach der Förderung zu wenig Qualitätskontrolle. Reduzieren sich die Verbräuche wirklich so wie angenommen und im Förderstandard vorgeschrieben? Ist eine spannende Frage, finde ich. Freue mich auf weitere spannende Beiträge und wünsche einstweilen allen Leserinnen und Lesern und Mitdiskutanten unseres EnBauSa-Blogs entspannte und erholsame Weihnachtstage.

  7. Energeizer am 16. Januar 2012 um 11:49

    Mich stört die Reduzierung der Diskussionen auf Dämmung. Sascha schreibt richtig: „Außerdem, warum wird die Strahlungsheizung nicht stärker publiziert?
    Mit Omas Ofen im alten Ziegelbau war es auch im tiefsten Winter bei zwei mal Heizen am Tag schön warm.“

    Konrad Fischer schreibt in einem aggressiven und provokanten Stil, klappern gehört zum Handwerk! Aber er bezieht sich durchaus in den meisten Thesen auf Messungen und Dokumentationen bekannter Architekten und Professoren. Ich bin selbst Bauingenieur und habe in Fischers Schriften noch nichts gefunden, was ihm fachlich vorzuwerfen wäre. Leider fand ich umso mehr in den Vorschriften der Energieeinsparverordnung EnEV und in den lobbyistisch gesteuerten Empfehlungen und Broschüren halbstaatlicher und staatlicher Claqueure.

    Früher war ein Haus auch noch nach 50 Jahren wohngesund und beheizbar. Die Fassaden konnten ausgebessert werden und Lüftung funktionierte ohne die mechanischen Lüftungsgeräte, die neben Schadstoffkonzentrationen auch noch die Bewirtschaftungskosten enorm in die Höhe treiben.

    Auch Konrad Fischer — und nicht nur dieser !!! – stellt Messwerte zur Verfügung und führt den Nachweis, dass es einfacher, gesünder und besser geht. Und allesamt führen sie auch nachvollziehbare Beispiele an, die nachweisen: Dämmung der Fassaden bringt nicht immer was. Dämmungen anderer Bauteile sind angezeigter und rentabler.

    Ich habe selbst einige Energieausweise erstellt: Wenn ich dann die Maßnahmen zur Sanierung durchrechne, komme ich bei Fassadendämmungen nie unter eine Amortisationszeit von 60 Jahren.
    Nicht umsonst bieten jetzt nahezu alle Ziegelhersteller wieder Energiesparziegel an, die KEINE Fassadendämmung erfordern. Gleichzeitig bieten diese Ziegelhersteller Formteile für in Ziegelelmente integrierte Flächenheizungen und gar Fertigdecken als Klimadecken an, die als Wirksystem die Strahlungswärme nutzen. Viele, viele weitere Hersteller laborieren mit Strahlungsheizungen und bauen diese erfolgreich in Betondecken, Lehmschichten oder jetzt auch in Gipspaneelen oberflächennah ein.

    Ich denke, dass auch Konrad Fischer einen massgeblichen Anteil an der bauphysikalischen Betrachtung – unabhängig von Hersteller-Nebelkerzen – der Bautechnik hat. in der Schweiz gab es einen Urs Beeler mit seiner Mythenpost, der auch mit Daten und Fakten arbeitete und deswegen ebenfalls von vielen Seiten angegriffen wurde. Jetzt ranken sich Mythen um seinen viel zu frühen Tod…

  8. Arno Kuschow am 27. Januar 2012 um 12:54

    Es lässt sich scheinbar nicht vermeiden, daß wir hier über Ziegel“physik“ diskutieren müssen.
    Konrad Fischer und seine Anhänger vertreten diese Pseudowissenschaft die immer wieder mit scheinbar einfachen „Wahrheiten“ argumentiert, in Wirklichkeit aber pseudowissenschaftlichen Unfug verbreitet.
    Da wird angeführt, daß schwere ungedämmte Wände die Wärme speichern würden und dadurch Wärmeschutz bestünde, ignorieren dabei aber völlig, daß die schwere Steinwand nicht die Intelligenz besitzt zu wissen, wohin sie am Abend denn die Energie abgeben soll und entscheidet sich rein physikalisch: nach aussen eben, weil dahin die Temperaturdifferenz größer ist – somit ist die Wärme weg und nicht im Raum nutzbar!
    Wärmestrahlung ist immer wieder das Thema, daß die tiefstehende Sonne eine Wand ohne Dämmung aufheizen würde, die gedämmte aber nicht, abgesehen davon, daß das laut Strahlengesetz nicht stimmt, kann man wieder auf den oben schon angesprochenen Punkt kommen: die Wand weiß nicht, wohin sie die Wärme für den menschlichen Bedarf geben soll, sie „verwaltet“ die Wärme nicht!
    Wenn man dem Strahlengefasel weiter zuhört und dabei nicht kritisch bleibt, kommt man irgendwann zu dem Ergebnis, daß man auch im Winter nicht frieren muß, weil der Polarstern ja scheint ;-))
    Eine warme Winterjacke macht nach Fischer und Ziegel“physik“ dann auch keinen Sinn…..
    also einfach nachdenken und die Ziegelphysik-Clowns ignorieren, ihnen aber auf keinen Fall eine Bühne bieten, mittels derer sie zur Verdummung beitragen!

    Und Fischer kommt aus dem Denkmalschutz, der hat einen ganz anderen Hintergrund: da ist das verdecken von alten Steinfassaden eine Architektursünde – das muß ich aber nicht für einen normalen Nutzbau übernehmen!
    Und klar, wenn ich den Kölner Dom heizen will, dann nur für den Augenblick einer Veranstaltung, dann macht eine Strahlungsheizung ohne Dämmung einen Sinn – aber auch nur dann!
    Im normalen Wohnbau mit gleichmäßiger Temperierung müssen über die Zeit auch die angestrahlten Wände und andere Bauteile auf Temperatur gebracht werden, ansonsten würden die Bewohner ja ihre Wärme an die kalten Bauteile strahlen und doch wieder frieren!

    Und was die Nachplapperer hier schon abgesondert haben bis hin zu Verschwörungstheorien über ähnliche Gestalten: unglaublich und auch unglaublich dumm!

    Gruß
    Arno Kuschow

  9. Arno Kuschow am 7. Februar 2012 um 21:25

    Ich leg gleich noch mal nach, was die Wirksamkeit von Dämmung und richtiger Konstruktion sowie Heiztechnik angeht. Email-Eingang am Montag 06. Februar 2012 um 20:31 Uhr, eine Kundin hat neugierigerweise mal ihre Wärmepumpe im KfW-40-Haus beobachtet und wie folgt geschrieben:

    „Hallo Arno,

    VL aktuell 29,8 bei 26,1 SOLL-RL bei -16,5 Grad AT. Raum innen (ohne kamin) 21, 7 ist im wohnzimmer und 20,4 Grad im OG.
    Konnte erst so spaet nachschauen, da erst vor 20 min die WP ansprang….. Die letzten 2 stunden war sie aus bzw nur zyklisch die heizkreispumpe an.

    Ich grinse einfach mal breit und beglueckwunsche uns zu deiner guten planung!“

    So lange ich derartige Rückmeldungen kriege, weiß ich, wo die richtige Seite der Argumentation ist und Konrad F. und seine Gurus dürfen gern in ihrem vom Polarstern strahlungserwärmten Steinbruch vor sich hin frieren !

    Und wenn Sascha schreibt:

    „Außerdem, warum wird die Strahlungsheizung nicht stärker publiziert?
    Mit Omas Ofen im alten Ziegelbau war es auch im tiefsten Winter bei zwei mal Heizen am Tag schön warm.“

    dann frage ich mich, wie alt Sascha wohl ist, ob er tatsächlich eine reale Erinnerung an die alten Häuser mit Ofenheizung hat, von wegen zwei mal heizen und schön warm, ständig Holz und Kohle einschmeißen, damit man in einem kleinen Radius um den Ofen herum es irgendwie aushalten kann. Die Eisblumen an den Fenstern waren zwar optisch hübsch, aber das heißt auch, daß es INNEN vorm Fenster unter Null Grad Celsius war!
    Was bringt die Leute also zu solchen widersinnigen und sektenhaft anmutenden Aussagen?
    Wie kann es sein, daß auch vermeintlich seriöse öffentlich rechtliche Anstalten solchem Blödsinn Raum geben?
    Gruß
    Arno Kuschow

  10. Konrad Fischer am 19. Februar 2012 um 08:58

    Was all die traurigen Ergebnisse der Energieberatungen betrifft, liegen mir deren Ergebnisse quasi im Original vor – übergeben von meinen massenweise durch auf Unwirtschaftlichkeit und Baupfusch der energieberatungsgeschädigten bzw. gerade noch rechtzeitig aufgewachten Beratungskunden.

    Nun die Namen all dieser Falschberater öffentlich zu machen – ok, das wäre eine Variante, aber nicht meine. Die bekommen nämlich den bauphysikalischen Knick in der Optik in der Ausbildung untergejubelt und können deswegen alle nicht anders. Ich nehme das jedenfalls nicht persönlich und hielte es für falsch, eine Treibjagd ad hominem zu veranstalten, auch wenn hier auf diesem Blog genau dazu aufgerufen wird.

    Was die Strahlungs- und Dämmwirkung auf, in und von Außenwänden betrifft:

    Offenbar sind die hier einschlägigen Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik an Vergleichsbauten auf dem Versuchsgelände Holzkirchen in Energieberaterkreisen nicht bekannt. Wissenschaftlich durch Langzeitmessungen und durch Institutssiegel belegtes Fazit:

    Bauten mit Dämmung verbrauchen mehr Heizenergie, egal ob sie besseren oder gleichen U-Wert wie die massiven (monolithischen) Vergleichsbauten aufweisen.

    Die Ergebnisse zitiere ich beispielsweise hier: http://youtu.be/_2HB1BB0dXk

    Und das hat bis heute noch keine wissenschaftliche Untersuchung widerlegen können.

    Konrad Fischer
    Dämmketzer

    PS. Daß die totalitären und auf eine Energiespardiktatur mit Enteignungscharakter inklusive Verketzerung Andersdenkender anstelle freier Entscheidung der Hausbesitzer hinauslaufenden Bemühungen des Gesetzgebers, der Lobbyisten, der Ökoprofiteure und der gleichgeschalteten Ökomitläufer nicht nur m.E. mit dem Begriff „Ökofaschismus“ gebrandmarkt werden müssen, ist bestimmt nicht nur auf meinem Mist gewachsen, wie schon die einfachste Recherche im Web erweisen kann. Jeder, der sich ein bisserl unabhängiges Nachdenken bewahrt und etwas von Philosophiegeschichte und den grünen Wurzeln (Blut, Boden & Energieautarkie) im Nationalsozialismus weiß, wird zu diesem Ergebnis kommen. Auschwitz hatte übrigens eine der ersten Biogasanlagen, um darin sogar noch die Fäkalien der armen Vernichtungsopfer nutzbar zu machen, der Thüringer Gauleiter Sauckel gründete die erste Windradfirma und auch die Holzvergasung ist überwiegend Nazitechnologie.

    Was ich persönlich schlimm finde, ist, daß der gräßliche Ökofaschismus
    – wie jeder totalitäre Ansatz moralisch unheimlich aufgeladen ist,
    – von oben her zugunsten der profitierenden Kreise schon weit verbreitet ist,

    daß
    – seine die Freiheit bedrängenden Elemente geflissentlich übersehen werden und
    – seine pseudowissenschaftlich gestützte Ideologie an allen Fronten von den Verblendeten bis aufs Messer verteidigt wird.

    Das führt uns alle bestimmt wieder mal in den Untergang. Viel Spaß bei!

  11. Stefan am 27. Februar 2012 um 21:21

    Jetzt fällt mir auch wieder ein, warum ich lieber auf enbausa.de lese als auf konrad-fischer-pseudo-info.de:
    die Kommentare sind einfach differenzierter, da die Beiträge mehr Inhalt haben 🙂

  12. Arno Kuschow am 6. März 2012 um 11:52

    Na klar, Herr Fischer, das ist nun der allerletzte Rundumschlag, grüne Technologie mit Nazigreueln zu verknüpfen. Der tatsächliche „Faschismus“ liegt ausschließlich in Ihren Texten!
    Und erzählen Sie Ihre Märchen von der energetischen Sparsamkeit monolithischer Bauten am besten all den Leuten die im kalten Norden mit Daunenjacken herumlaufen. Die werden dann begeistert die Daunen herausrupfen und die Jacken mit Sand füllen, weil das ja nach Ihrer Meinung Energie spart. *rofl*
    Sicher bringt ein schwerer Speicher Temperaturstabilität und Komfort, aber nur wenn er in eine dämmende Hülle eingebettet ist. Ganz banal gesagt: die Wärmflasche hält nur warm, wenn man sie unter der dämmenden Decke benutzt.
    Das weiß jedes Kind aus konkreter Erfahrung, und diese reale Erfahrung wollen Sie mit mit falsch zitierten oder untauglichen Untersuchungen etc. wegdiskutieren?
    Was treibt Sie an, solchen Unfug zu verfassen?
    Gruß
    Arno Kuschow

  13. Konrad Fischer am 31. März 2012 um 14:08

    Aber Hallo, Herr Kuschow! Wie kommen Sie denn dazu, mich und andere öffentlich so zu schmähen? „Falsch zitieren“ soll ich nach Ihrer hier publizierten Meinung also? Ausgerechnet die von mir angeführten Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik – die übrigens in vier statistisch ausreichend langen und teuren Meßreihen für außengedämmte Versuchsbauten erhöhten Heizenergiebedarf gegenüber den monolithischen Alternativen mit schlechterem und auch gleichem U-Wert ergaben – seien nun auf einmal untauglich, um die Wirkung von Wärmedämmung wissenschaftlich zu beurteilen? Das möchte ich mir zumindest was mich betrifft nicht gefallen lassen.

    Da bringen Sie mal Butter bei die Fische! Dann sehen wir weiter.

  14. Arno Kuschow am 2. April 2012 um 00:36

    @kf: ohne ein vollständiges Untersuchungzitat ist Ihr Rausgepicke von vermeintlicher Erkenntnis doch nur heiße Luft und mehr als das liefern Sie doch nicht.
    Insofern fordern Sie eine Bringschuld ein, ohne selbst etwas geliefert zu haben. Mein Beispiel von der Daunenjacke gilt weiterhin und die ist jedem Menschen der schon mal im Winter draussen war völlig klar: warm angezogen kann ich auch im Winter rausgehen, Ski fahren, was auch immer, ohne die Funktionskleidung=Wärmedämmung friere ich mir den Sprichwörtlichen ab, ganz einfache erlebte Wirklichkeit und tatsächlich haben Sie im Schrank auch eine warme Winterjacke, die nach Ihren Argumentationen aber keinen Sinn machen soll.
    Und mein Hauptkritikpunkt war, daß sie fundierten Gegenargumenten nur mit dem Plattschaufelargument des Ökofaschismus antworten können – viel ärmer geht’s nicht! Was Sie sich dabei gefallen lassen oder nicht ist mir beim Griff in den winterlichen Kleiderschrank ehrlich gesagt ziemlich egal!

  15. johannes am 18. Mai 2012 um 15:26

    Im September soll es ein neuartiges Gerät von Bosch geben, mit dem man Schwachstellen in der Wärmedämmung oder andere Wärmebrücken einfach finden kann. Nebenbei gibt’s dann einen Messmodus, der die Gefahr von Schimmelbildung berechnet und anzeigt. Schaut mal bei http://www.thermodetektor.de/energiespar-detektor-test/bosch-thermodetektor-ptd-1-test/
    In manchen Fällen könnte so ein Gerät sicher hilfreich sein.

  16. Kurt Werner am 12. Dezember 2012 um 19:19

    Herr Fischer bezieht sich in seinen Vorträgen u.a. auf angebliche Veröffentlichungen des Frauenhofer-Instituts.
    Hierzu empfehle ich die Richtigstellung als Sonderinformation des Fraunenhofer-Instituts für Bauphysik IBP zu lesen!
    Herr Fischer vermischt triviale Fakten, die er als glorreiche Erkenntnisse darstellt, mit Mängeln in der Gebäudesanierung, deren Ursachen ihm nicht verständlich sind, und konstruiert daraus eine Verschwörungstheorie.

    Gruß, Kurt Werner

  17. JH-CAD-Architekt.de am 16. Dezember 2012 um 01:43

    Hallo,

    Ich bin ehrlich gesagt etwas schockiert ueber diverses unqualifiziertes „Fachwissen, das als „physikalisch korrekt in dem Artikel von Konrad Fischer angeboten wird. Das klingt zwar logisch, ist aber alles eine „gefuehlte Argumentation“, wo Ursachen auf voellig zusammenhangslose Folgen anderer Probleme zurueckgefuehrt werden:

    Nur kurz zu einigen Statements:
    Zum Feuchteausgleich ueber die Hauswand:

    Ich habe in meinem Studium die Wasserdampftransportation ueber eine monolitische Lehmwand meiner Studentenwohnung mit einer nach Norm typischen Fensterlueftung/mechanischen Lueftung vergleichen sollen. Die Ergebnisse waren folgende:

    Monolitische Lehmaussenwand bei -16°c Aussentemp und 20°C Raumlufttemp (je hoeher die Temp-Differenz, umso hoeher der Feuchtigkeitsaustausch!).:

    (gA – gI)*A = 0,406 g/h

    Die durch eine typische Lueftung abtransportierte Wasserdampfmenge war dagegen bei 237,756 g/h (bei 30m²/h)

    Das ist 586-fach größer als der Wasserdampftransport aus dem Raum durch die Außenwanddampfdiffusion!!!

    (Wenn man hier Anhaenge anfuegen koennte, wuerde ich die Berechnung mal hochladen!)

    Ich weiss nicht, wieso es immer noch Menschen wie H. Fischer gibt, die immer noch an das Maerchen von H. Pettenkofer mit den „atmenden Waenden“ aus dem vorletzten Jahrhundert glauben. Kein Wunder schimmelt bei ihm alles, wenn man nicht lueftet, ist man aber selbst Schuld.

    Und damit sind wir gleich bei dem naechsten praktischen Problem:
    Viele Menschen lueften nicht nach Norm (30m³/h und Person) = ca. 10min/h Querlueften!!!

    Deshalb ist der praktische Waermebedarf eines mech. NICHT geluefteten Hauses immer geringer, wie der errechnete (auch eine These von H. Fischer, die er aber auf die Speichermasse der Hauswand zurueckfuehrt, die damit aber gar nichts zu tun hat!!!)
    Bei einem Gebaeude mit mech. Lueftung ist dieser Lueftungsenergieverlust wie in der Energieausweisberechnung vorhanden, weil die Lueftung ja laeuft. Wuerde man im Altbau nach Norm lueften, haette man wie bei der mech. Lueftung sehr viel hoehere Waermeverbraeuche und keine Feuchtigkeitsprobleme, sondern eher VIEL zu trockene Luft im Winter voellig gleich wie bei der WRL!!!

    Die Einstrahlung der Sonne auf die massive Außenwandkonstruktion ist im Heizlastverfahren nach DIN 4701 sehrwohl beruecksichtigt worden, aber in der neuen Norm nach EN12831 aufgrund diverser Gruende (die man sehr wohl auch im Internet nachlesen kann) weggefallen.
    Im Energieverbrauch hat das aber kaum auswirkungen, weil die Energieverluste Q in [W] unabhaengig von der Baumasse verloren gehen. Bei viel Baumasse spuert man sie nur nicht so…(kann sich ja jeder denken, warum. Ist derselbe Effekt wie beim sommerlichen Waermeschutz, schwere Baumassen reagieren traeger, da sie viele kWh gespeichert haben. Der gesamt-Verlust/Gewinn in kWh ist aber derselbe wie bei einem leichten Baustoff. Deshalb ueberhitzen nachtraeglich ausgebaute Dachgeschosse schnell, da sie kaum Baumassen haben. Das ist aber etwas anderes, wie ein GUTER DAEMMWERT!!!). Ausserdem sind die meisten Waende weiss, und nicht schwarz, so dass die Strahlung reflecktieren wird, und gar nicht die Baumasse erwaermen kann.

    In der Bauphysik wird lediglich die Waermestrahlung ueber’s Fenster miteingerechnet, da diese 10-15 mal hoeher ist, als ueber die Aussenwand. Auch das ist sehr oft Diskussion in der heutigen Bauphysik

    Eine gedaemmte Lehmwand hat bauphysikalisch bedeutend mehr Vorteile, wie eine ungedaemmte, da der komplette Stein in der „warmen Systemgrenze“ liegt, und damit wesentlich mehr Energie gespeichert hat. Dadurch kann er nach dem Fensterlueften den Raum schnell wieder auf eine angenehme Temperatur bringen, da in ihm wesentlich mehr Waerme gesichert ist, die er dann an den Raum nach dem Fensterlueften abgeben kann. Ebenfalls ist es wesentlich besser fuer den sommerlichen Waermeschutz…

    Schimmelprobleme gibt es bei konventionellen WDVS aber kaum noch im innenbereich:
    Problematischer sind viel mehr Baumaengel (z.B. durch Waermebruecken) und der Aussenputz, der extremen Wetterwechseln ausgesetzt ist, und seine Waerme nicht mehr an ein dahinter liegendes Mauerwerk abgeben kann. Dadurch muss er sehr elastisch sein, bekommt aber in der Regel auf die Dauer immer „Haarrisse“. In diese setzt sich Feuchtigkeit, so dass es zu Moosbildungen an der Fassade kommen kann. Das sind die eigentlichen Probleme des WDVS, und deshalb ist die Energiewende nicht gleich boes, boes…das laesst sich naemlich ganz einfach loesen:
    Kein Styropor als Putztraegerplatten benutzten, sondern Holzweichfaser oder feste Steinwolle, oder vielleicht eine Zementfaserplatte auf dem Styropor angebracht. Ein ausreichender Dachueberstand waere ebenfalls sinnvoll.

    Meine Eltern haben nun seid 25 Jahren ein Haus mit 15cm Daemmung und einem Styropor WDVS, und es funktionier gut. Warum also so Aufregung mit unqualifizierten Zeitungsschmierern?

    Als Gesetzgeber wuerde ich die mech. Lueftungsanlage zur Pflicht machen. Was in den nordischen Laendern schon lange Funktioniert, kann nicht ploetzlich ein Problem bei uns sein, nur weil ein H. Fischer eine Oellobby vertritt 😉

    Lieben Gruss,
    Johannes Haerle

  18. Konrad Fischer am 16. Dezember 2012 um 11:51

    Und ich empfehle, auch die Richtigstellung des Autors Christian Anger als Antwort auf die Richtigstellung des Fraunofer-Instituts für Bauphysik IBP zu lesen (beide Immobilienwirtschaft 11/12 2012). Und sich dann selbst ein Urteil darüber zu bilden.

    Denn mehr als eine wirre und keinesfalls stichhaltige Verharmlosung der eigenen – mehr als bitteren – Untersuchungsergebnisse (alle außengedämmte Fassaden der IBP-Testgebäude bewirkten IMMER mehr Heizenergieverbrauch) ist vom IBP nicht zu bekommen.

    Das haben auch Journalisten in ganz Deutschland bemerkt, die der Industrieverband Hartschaum in einem prächtigen Rundumschlag mit den – möglicherweise sogar bestellten? – Fraunhofereien beglückte.

    Konrad Fischer

  19. JH-CAD-Architekt.de am 16. Dezember 2012 um 13:59

    Guten Morgen,

    ich habe nocheinmal in den Energieausweis geschaut, die solaren Gewinne durch opake Bauteile werden hier bei Bedarf wirklich beruecksichtigt:
    Ich habe nun einmal ein Beispiel mit einer Vollziegelwand durchgerechnet, die Einsparungen, von denen H.Fischer redet, belaufen sich in etwa auf 0,67kWh/m² Aussenwandflaeche (nach Berechnung EnEv2009, mit Südseitenausrichtung der Wand!!!)
    Bei einem A/F-Verhaeltniss eines EFH’s von 2,5 waeren das ca. 1,7kWh/(m²a) Wohnflaeche bei einem normalen EFH (hypothetisch mit allen Waenden nach Sueden ausgerichtet). Unter beruecksichtigung der Himmelsrichtung wird der Wert um ca. 1/3 reduziert..

    Wenn H. Fischer dadurch auf Passivhausniveau kommen moechte, wuerde ich dem Kunden von H.Fischer vorschlagen, auf die genormte Berechnung der Waermegewinne durch opake Bauteile zu bestehen. Mit Einsparungen von 1,7kWh/(m²a) kommt man meines erachtens nunmal wirklich nicht weit…

    Ich habe Herr Fischer’s Homepage mal besucht, und muss sagen, er vermischt/vertauscht physikalische Baueigenschaften von „Daemmwert“ und „Baumasse“ voellig auch in seinen Tests, mit denen er ueberzeugen moechte, und erzeugt daraus mit logischen Argumenten ein „Gefuehl“ beim Kunden, mit dem er ein mordsmaessiges Geschaeft betreibt…

    Allerdings muss ich ihm auch in einigen Sachen wie Brandschutz recht geben, wobei hier ebenfalls bestimmte Normen bezueglich Brandschotts verschwiegen wurden…

    So far,
    Lieben Gruss,
    Johannes aerle

  20. Arno Kuschow am 18. Dezember 2012 um 14:50

    nach KF’s Pseudophysik bewirkt Dämmung Mehrverbrauch….
    deshalb laufen auch alle KF-Gläubigen im Winter in kurzer Hose und Polo-Shirt barfuss durch den Schnee und belächeln die Idioten, die sich eine „warme Jacke“ anziehen, weil man in der ja friert ……
    Bitte nicht den Ironiemodus übersehen ;-))
    Aber wie auch schon JH schreibt: damit wird über den Web-Seiten-Traffic richtig Geld verdient, Herr Fischer lacht sich wahrscheinlich halb tot über unsere Antworten, egal wie wir seine krude Argumentation widerlegen, Hauptsache ist, es klicken ausreichend neugierig gewordene Leute auf seine Seiten….

  21. Sven am 24. Juli 2013 um 11:20

    Durch Google auf Ihre Seite gestoßen und ich muss sagen, dass das Lesen der Kommentare einen großen Informationsmehrwert bietet. Das hat man nicht oft und freut mich! Da kommt man gerne wieder – enbausa.de wird erstmal in den Bookmarks abgelegt 🙂

    Grüße aus Halle,
    Sven

    Anmerkung der Redaktion: Freut uns sehr!

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