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Tag Heizkosten

Kaum zu glauben: Endlich hat der Bundesrat sich zur Novelle der Energieeinsparverordnung geäußert, und das sogar mit ganz vernünftigen Vorschlägen. Besonders sympathisch ist mir die Ansage, die auch das Kabinett übernommen hat: Nach 30 Jahren soll die Heizung ausgetauscht werden. Bei Autos überlegt man nach zehn Jahren ob nicht mal ein neues Modell fällig ist, weil das doch so viel weniger Sprit verbraucht. Und bei der Heizung: Die tut doch noch, ist das Argument gegen einen Austausch. Aber verbraucht sie nicht vielleicht so viel Energie, dass sich ein Wechsel schon nach wenigen Jahren rechnet? Und lässt sich bei der Gelegenheit vielleicht gleich der Wunsch nach einer solarthermischen Unterstützung mit erfüllen? Da hätte man sogar über einen schnelleren Austauschrhythmus nachdenken können. weiterlesen »

„Energiesparhaus, Passivhaus, Heizen nur über die Lüftung, CO2-neutrales Heizen mit Holz, wassergeführter Kaminofen“ – tolle Schlagworte, denen man erst mal gar nichts entgegen setzen möchte. Es sei denn, man soll es bauen und verantworten. Diesen Fall hatte ich kürzlich in einer Beratung für ein anzubietendes Haus, natürlich mit Gebäudehülle in höchstem Energiesparstandard:

Eine Flächenheizung war unerwünscht wegen massiver Dielen, aufgrund der Passivhaus-„Propaganda“ für die Luftheizung hatten die Interessenten ohnehin nicht die Absicht, ein wassergeführtes Heizungssystem zu installieren. Nun lag die Aufgabe für mich darin, dass ein wassergeführter Ofen einen Wärmetauscher im Zuluftstrom „füttert“! Dazu natürlich die direkte Ofenwärme. Das hört sich ja erst mal gut an: der Ofen macht richtig warmen Vorlauf, sollte also reichen, genug Wärme in die Zuluft zu kriegen – wenn da nicht die drohende Staubverschwelung wäre, schon mal ein dicker Minuspunkt! weiterlesen »

Während wir uns noch vor etwa 15 Jahren anstrengten, um bei Neubau oder Sanierung unter 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2a) zu kommen, scheint das Nullenergie- und Plusenergiehaus heute kein Problem mehr zu sein. Was ist passiert? Ist der technische Standard so immens vorangeschritten?

Keinesfalls! Man rechnet nur anders, frei nach dem Motto: Wenn Du die Wirklichkeit nicht verändern kannst, dann pass“ Deine Sichtweise an.

Entsprechend der Wärmeschutzverordnung bilanzierte man früher den Endenergieverbrauch und hatte damit zumindest in etwa ein Äquivalent für die Heizkosten. Heute wird primärenergetisch bilanziert, wobei regenerative Energieträger niedrige Primärenergiefaktoren unter 1 bis hin zu 0 aufweisen, das Gebäude selbst wird dadurch aber nicht besser. weiterlesen »

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